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Publikationsfonds

Die Charité – Universitätsmedizin Berlin unterstützt das Publizieren im Open-Access durch einen eigenen Fonds für Publikationsgebühren.

Der Publikationsfonds aus Mitteln der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Charité soll Angehörige der Charité dabei unterstützen, die Ergebnisse ihrer Forschung der Fachwelt ebenso wie der interessierten Öffentlichkeit weltweit zugänglich zu machen.

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Förderung für Gold Open Access

Der Publikationsfonds fördert Gold-OA-Artikel (d.h. Artikel in reinen OA-Zeitschriften), wenn alle Fördervoraussetzungen erfüllt sind.

Im Jahr 2023:
Als neue Fördervoraussetzung muss die Zeitschrift auf unserer Liste der förderfähigen Zeitschriften stehen. Eine anteilige Finanzierung ist möglich: Förderfähige OA-Gebühren, die unter 2.000 EUR (inkl. MwSt.) betragen, werden im Jahr 2023 vollständig finanziert. Förderfähige Artikel mit höheren OA-Gebühren werden mit 2.000 EUR anteilig gefördert. DEAL-Artikel in Gold OA-Zeitschriften werden genauso behandelt.

Artikel in hybriden Zeitschriften, die das Closed und Open Access Publizieren erlauben, werden weiterhin durch Verlagsvereinbarungen unterstützt.

Wer kann eine Förderung aus dem Publikationsfonds beantragen?

Sie können eine Kostenübernahme beantragen, wenn Sie als Angehörige oder Angehöriger der Charité – Universitätsmedizin Berlin und "Corresponding Author" für die Bezahlung der Publikationsgebühren eines Open-Access-Artikels verantwortlich sind. Weiterhin müssen Sie über eine ORCID verfügen und diese für Ihren Artikel verwenden. Studierende sind Angehörige der Charité.

Beachten Sie bitte unbedingt die Affiliationsrichtlinie der Charité [PDF].

Was wird gefördert (Fördervoraussetzungen)?

Open-Access-Gebühren für Artikel in genuinen Open-Access-Zeitschriften, meist Article Processing Charges oder Article Fees oder Publication Fees genannt, können zunächst bis Ende 2024 unter bestimmten Bedingungen (anteilig) zentral vom Publikationsfonds übernommen werden.

Auf Initiative der Prodekane Forschung wurden die Kriterien zur Open Access Förderung 2023 auf Grundlage einer Liste förderfähiger Zeitschriften entwickelt und von der Fakultätsleitung am 22.09.2022 beschlossen.

Bis 31.12.2022 gelten noch die folgenden Fördervoraussetzungen:

  • Es werden Artikel finanziert, für die Sie als Angehörige oder Angehöriger der Charité – Universitätsmedizin Berlin als "Corresponding Author" für die Bezahlung der Publikationsgebühren verantwortlich sind. Als “Corresponding Author” verfügen Sie über eine ORCID und verwenden Sie diese für Ihren Artikel. Beachten Sie bitte unbedingt auch die Affiliationsrichtlinie der Charité [PDF] .
  • Ihr Artikel erscheint in einer genuinen Open-Access-Zeitschrift, deren sämtliche Beiträge vollständig und unmittelbar mit Erscheinen weltweit entgeltfrei zugänglich sind und die ein nachvollziehbares Verfahren zur Qualitätssicherung hat. Das Directory of Open Access Journals (DOAJ) weist solche Zeitschriften nach.
    (Nicht gefördert werden Beiträge in sogenannten hybriden Zeitschriften, die nur einzelne Artikel gegen Bezahlung Open Access zur Verfügung stellen. Siehe aber auch unter Verlagsvereinbarungen)
  • Ihr Artikel ist ein “Research article” oder “Review”.
  • Publikationsgebühren können gefördert werden, wenn sie die Höhe von insgesamt 2.000 EUR inkl. MwSt. pro Artikel nicht überschreiten.
    (Bitte beachten Sie, dass die MwSt. immer anfällt. Bei 19% MwSt. liegt die Grenze pro Artikel bei 1.680 EUR ohne MwSt. Bitte teilen Sie ausländischen Verlagen die Charité VAT-ID mit: DE228847810, damit diese keine VAT auf Preisangebot oder Rechnung setzen.)
  • Der Artikel muss unter einer offenen Lizenz (zum Beispiel eine Creative Commons Lizenz - bevorzugt CC BY) veröffentlicht werden.
  • Nicht gefördert werden können sogenannte Page Charges, Colour Charges und Submission Fees sowie Publikationen, die bereits aus Drittmitteln bezahlt worden sind, oder für die Publikationsmittel in einem Drittmittelprojekt zur Verfügung stehen.

Ab 01.01.2023 gelten die folgenden Fördervoraussetzungen:

  • Es werden Artikel finanziert, für die Sie als Angehörige oder Angehöriger der Charité – Universitätsmedizin Berlin als "Corresponding Author" für die Bezahlung der Publikationsgebühren verantwortlich sind. Als “Corresponding Author” verfügen Sie über eine ORCID und verwenden diese für Ihren Artikel. Beachten Sie bitte unbedingt auch die Affiliationsrichtlinie der Charité [PDF] .
  • Ihr Artikel ist ein “Research article” oder “Review”.
  • Ihr Artikel erscheint in einer Zeitschrift, welche auf unserer Liste der förderfähigen Zeitschriften steht.
  • Der Artikel muss unter einer Creative Commons Lizenz, bevorzugt CC BY, veröffentlicht werden.
  • Nicht gefördert werden können sogenannte Page Charges, Colour Charges und Submission Fees sowie Publikationen, die bereits aus Drittmitteln bezahlt worden sind, oder für die Publikationsmittel in einem Drittmittelprojekt zur Verfügung stehen.

Gewünscht ist eine Anerkennung der Förderung durch den Publikationsfonds. Folgende Formulierung schlagen wir zur Aufnahme in das Acknowledgement vor:
We acknowledge financial support from the Open Access Publication Fund of Charité – Universitätsmedizin Berlin and the German Research Foundation (DFG).

Der Artikel wird nach seinem Erscheinen zusätzlich über das Open-Access-Repositorium der Charité, das Teil des institutionellen Repositoriums der Freien Universität Berlin (Refubium) ist, weltweit zur Verfügung gestellt.

Was passiert, wenn die Mittel des Publikationsfonds knapp werden?

Sollten die 2023 verfügbaren Mittel absehbar nicht ausreichen, um die Förderung bis Ende des Jahres fortzuführen, wird die maximale Fördersumme pro Artikel entsprechend reduziert.

Die Förderbedingungen für Open-Access (OA)-Artikel an der Charité während der Bezuschussung durch das DFG-Programm „OA Publikationskosten“ (2022-2024) werden laufend evaluiert und falls nötig nach Ankündigung geändert. Sollten die Förderbedingungen geändert werden, werden wir Sie auf dieser Seite informieren. 

Wie erfolgt die Kostenübernahme?

Nutzen Sie für die Antragstellung bitte das Antragsformular "Antrag auf Übernahme von Open-Access-Publikationskosten".  Am besten hängen Sie die Rechnung an das Antragsformular an und lassen die Medizinische Bibliothek die Rechnung für Ihren förderfähigen Artikel begleichen. Wenn Sie Ihre Rechnung bereits aus Haushaltsmitteln oder LOM beglichen haben, dann verwenden Sie das Antragsformular um eine Umbuchung zu beantragen.

Bitte beachten Sie, dass:

  • keine Kostenerstattung auf ein privates Konto möglich ist
  • eine Förderung nur innerhalb des Haushaltsjahres erfolgen kann, das dem Rechnungsdatum entspricht. Das bedeutet, dass es für Rechnungen, die im Dezember eingehen, am besten ist, eine direkte Finanzierung zu beantragen, anstatt eine Rechnung zu bezahlen und dann zu versuchen, eine Kostenübernahme zu erlangen.

Bei der Rechungserstellung stellen Sie bitte sicher, dass

  • a)  der Verlag die Rechnung an die Charité – Universitätsmedizin Berlin adressiert, nicht an Ihre Privatadresse.
  • b)  die Rechnung Name des Corresponding Authors, Titel der Zeitschrift, Titel des Artikels und Erscheinungsdatum (falls bekannt) enthält.
  • c)  bei Rechnungen aus dem Ausland der Rechnungsbetrag ohne MwSt. ausgewiesen wird. Sie werden ggf. die VAT-ID der Charité benötigen: DE228847810.
  • d) auf der Rechnung vom Verlag gewährte Rabatte aufgeführt sein müssen.

Anträge für alle Arten der Kostenübernahme werden in der Reihenfolge des Eingangs vollständiger Anträge bearbeitet. Vollständig ist ein Antrag erst mit Rechnung (es gelten die Förderkriterien des entsprechenden Rechnungsjahres).

Wann ist ein Antrag auf Kostenübernahme zu stellen?

Einen Antrag auf volle Kostenübernahme können Sie stellen, sobald der Artikel bei der Zeitschrift akzeptiert wurde und Sie ein Preisangebot oder eine Rechnung des Verlags erhalten haben. Nutzen Sie hierfür bitte das Webformular Antrag auf Übernahme von Open-Access-Publikationskosten.

Zeitschriften der DEAL-Verlage Springer Nature und Wiley

Details über die Finanzierung von Artikel in goldenen oder hybriden Zeitschriften finden Sie auf unserer Webseite “Verlagsvereinbarungen”.

Im Jahr 2022 gibt es für Artikel in Gold-OA-Zeitschriften der DEAL-Verlage Wiley und Springer ein Modell der Teilfinanzierung: Details finden Sie auf unserer Webseite “Verlagsvereinbarungen”.

Ab 01.01.2023 gelten für Artikel in Gold-OA-Zeitschriften der DEAL-Verlage Wiley und Springer Nature die Fördervoraussetzungen des Publikationsfonds.

 

Welche weiteren Open-Access-Optionen habe ich?

Bitte beachten Sie auch die weiterhin gültigen Verlagsvereinbarungen, welche Ihnen als Charité-Autorinnen und Autoren Rabatte oder Waiver ermöglichen.

Weiterhin gibt es zwei kostenfreie Formen des Open Access:

  • Veröffentlichen Sie in qualitätsgesicherten „Diamond“ oder „Platinum“ Journals. Das Directory of Open Access Journals (DOAJ) ist das umfassendste Verzeichnis für qualitätsgesicherte Open Access Zeitschriften und bietet einen Filter für Diamond und Platinum Zeitschriften, die sich nicht über Gebühren (APCs) finanzieren und für Autorinnen und Autoren kostenfrei sind.

Wählen Sie den sogenannten grünen Weg zu Open Access, bei dem Autorinnen und Autoren in traditionellen Zeitschriften (closed) publizieren und parallel eine vom Verlag erlaubte Version ihres Artikels auf einem Open-Access-Publikationsserver hinterlegen - z.B. im institutionellen Repositorium von Charité und FU, Refubium. (Falls zwischen Ablage und Freischaltung eine Embargo-Zeit eingehalten werden muss, kann diese im Repositorium hinterlegt werden, so dass Sie sich nicht mehr darum kümmern müssen. Das Open-Access-Team der Medizinischen Bibliothek hilft Ihnen gerne hierbei.)

Wozu dient der Publikationfonds?

Der Publikationsfonds entlastet Autorinnen und Autoren finanziell, wenn alle Fördervoraussetzungen erfüllt sind. Der Publikationsfonds der Charité soll Autorinnen und Autoren motivieren, in Zeitschriften zu veröffentlichen, welche eine qualitätvolle Publikationsdienstleistung anbieten, wofür mit Artikelgebühren schließlich bezahlt wird. Nur solche Zeitschriften erscheinen in unserer Liste der förderfähigen Zeitschriften.

Der Publikationsfonds ist eine von mehreren Dienstleistungen der Medizinischen Bibliothek zur Unterstützung von Autoren und Autorinnen der Charité beim Open-Access-Publizieren.

Darüber hinaus schließt sie im Auftrag der Charité transformative und andere, für Autorinnen und Autoren, vorteilhafte Verträge mit Verlagen ab, berät und unterstützt Autorinnen und Autoren bei der Wahl des Publikationsortes, verwaltet das institutionelle Repositorium der Charité und ist integrale Partnerin im Universitätsverlag BerlinUP.

Kontakt

Für Beratung und Unterstützung rund um Open Access steht Ihnen das Open-Access-Team gerne zur Verfügung: