Posterausstellung

Wir aus der Medizinischen Bibliothek stellen Ihnen auf dieser Seite unsere Lieblingsposter zum Thema Open Access vor.

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Lesen Sie hier, warum uns die nachfolgenden Poster besonders ansprechen.

Jenny Delasalle, Open-Access-Beauftrage der Charité:

How to make your research open access?

Dieses Poster wird mit einer CC BY-Lizenz (und einem Digital Object Identifier, oder DOI) auf Figshare veröffentlicht und liegt in der dritten Version vor. Besonders relevant in diesem Poster ist die Erwähnung der Think. Check. Submit.-Website, die den Autor*innen hilft zu entscheiden, ob eine Zeitschrift vertrauenserweckend ist oder nicht. Das Poster erklärt den Begriff "Post-Print", ein äquivalenter Begriff für "Author Accepted Manuscript (AAM)", der von Plan S verwendet wird. Wichtige Änderungen stehen 2021 an, aufgrund von Plan S. Autoren, die von einem Unterzeichner von Plan S finanziert werden, können ihre AAMs ohne Embargo und mit einer CC BY-Lizenz hinterlegen: ein "Journal Checker Tool" wird später im Jahr 2020 eingeführt, um den Autoren zu zeigen, wie dies möglich sein wird. 
Wenn Sie eine „Action“ unternehmen wollen, wie das Motto der OA-Woche 2020 besagt, könnten Sie einen Ihrer geschlossenen Artikel heute OA machen!

Urheber*innen: Matthias, Tennant (2018) Link to the Poster


Annekathrin Genest, Leiterin Erschließung, Metadatenmanagement, Fachreferentin:

Untying a tight knot - Database of Copyright and Open Access Self-Archiving Policies of Polish Scientific Journals

Modell der Open Access Service-Infrastruktur für polnische Fachzeitschriften

Der Titel der Posterpräsentation weckt Assoziationen zu meinem maritim geprägten Studienort Danzig/Gdańsk. Die „Bridge of Knowledge“ bildet die zentralen, landesweite Landungsbrücke im Meer verschiedenster Angebote rund um Open Access. Dazu gehören Repositorien, Kompetenzzentren, Publikationsplattformen und vieles mehr. Orientierung im Fangnetz der Publikationsrichtlinien bietet eine Datenbank der Bibliothek der Technischen Universität (Politechnika Gdańska). Hier finden Autorinnen und Autoren Informationen zu Lizenz- und Publikationsmodellen sowie bibliometrischen Indikatoren in Polen erscheinender wissenschaftlicher Zeitschriften. Das Projekt könnte dazu anregen, solche Angebote auch in Deutschland stärker überregional zu vernetzen. Gut gefällt mir auch die „Meckerecke“ mit der euphemistischen Überschrift „Unsere größten Herausforderungen“. Diese sind offenbar grenzüberschreitend sehr ähnlich.

Urheber*innen: Wałek, Kokot; 2020 Link zum Poster


Anja Siebert, Mitarbeiterin im Open-Access-Team:

Ich will doch nur eigentlich das PDF

Viele Wege führen legal zu einer Version einer wissenschaftlichen Publikation. Dieses Poster zeigt Möglichkeiten für Forschende auf, an wissenschaftliche PDF-Veröffentlichungen heranzukommen. Es weckt den Wunsch in mir, gemeinsam mit den Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen Open Access voran zu bringen, so dass Open Access selbstverständlich wird und allen Menschen jederzeit und legal, freier Zugang zu Wissen ermöglicht wird. Nur die Sensibilisierung für die richtige Art des PDFs wird leider auf dem Poster vernachlässigt: Wie muss ein wissenschaftliches PDF technisch aufgebaut sein, um z.B. Data Mining zu ermöglichen und um letztlich auch vollumfänglich als „Open Access“ zu gelten?

Urheber*innen: Technische Universität Berlin 2019: Link zum Poster


Katja Maly, Mitarbeiterin im Open-Access-Team:

Creative Commons

Die Auswahl der Lizenz stellt einen Grundpfeiler des erfolgreichen Open Access-Publizierens dar. Das Poster erklärt simpel, aber einprägsam, die Creative Commons Lizenzen. Durch eine übersichtliche Gestaltung und kurze Formulierungen bietet es dabei einen guten Einstieg in den komplizierten Dschungel der Lizenzierungsoptionen bei der Veröffentlichung eines wissenschaftlichen Textes.

Urheber*innen: Chuchla (2012) Link zum Poster


Elena Gandert, Mitarbeiterin im Open-Access-Team:

All about ORCID (classic poster)

Präsentiert werden gute Argumente für die Nutzung einer persönlichen ORCID iD, die eigene Publikationen und Affiliationen bündelt und als einmalige, persistente Identifikationsnummer durch die ganze wissenschaftliche Laufbahn begleitet – auch bei Namensänderungen und Arbeitgeberwechsel.

Wichtig: Ob und für wen man die Daten schließlich freigibt, kann man im eigenen Profil für jede Angabe immer noch selbst entscheiden.

Urheber*innen: Wilkinson (2018) Link zum Poster


Eike Wannick, Referentin für Open Access und elektronisches Publizieren:

DeepGreen – Open Access Transformation in Practice:

Mit diesem Poster haben ehemalige Kolleg*innen und ich das Projekt Deep Green auf der Konferenz Open Repositories vorgestellt. Inzwischen merke ich an der Charité täglich selbst, wie aufwendig der Prozess des grünen OA-Publizierens noch immer ist. Deep Green kann mit der automatisierten Datendrehscheibe einen wichtigen Beitrag für den grünen Weg des Open Access leisten.

Urheber*innen: Boltze, Wannick (2019) Link zum Poster


Dr. Jan Taubitz, Leiter der Benutzungsdienste, Fachreferent:

We support Open Access

Open Access hat viele Stakeholder. Das Poster lässt einige von ihnen zu Wort kommen. Eine Patientenfürsprecherin betont beispielsweise, wie schwierig es oftmals für Patienten und deren Angehörige sei, an wissenschaftliche Informationen zu kommen, die nicht Open Access sind. Eine Ärztin sagt, dass sie durch Open Access einen leichteren und breiteren Zugang zu Forschungsergebnisse habe und sie so das Beste für ihre Patienten tun könne. Und der Direktor eines bedeutenden Forschungsförderers skizziert, wie Open Access der Wissenschaft hilft, unser Gesundheitssystem zu verbessern.

Urheber*innen: Open Access Week (2013) Link zum Poster


Erkan Gönül, Elektronische Dienste, Bibliothekssysteme:

What is ORCID?

Was ist eine ORCID iD? Für wen ist sie gedacht? Welche Vorteile ergeben sich durch deren Nutzung? Das Wimmelbild-artige Poster beantwortet diese Fragen auf einfache und spielerische Art. Ein guter Einstieg in das Thema wird geboten und macht Lust auf mehr. 

Urheber*innen: Cham (2015) Link zum Poster