Meldungen

01.04.2016 - Aktuelles aus den Centren

ZB MED von Schließung bedroht - Bitte um Unterstützung

Petition gegen die Schließung der größten europäischen Medizin-Bibliothek in Köln

Die ZB MED in Köln steht vor dem “Aus” (s.u.). Daher richten wir eine außergewöhnliche Bitte an die Leserinnen und Leser der Medizinischen Bibliothek:

Bitte unterstützen Sie als betroffene Fachnutzer/innen der ZB MED und uns als Fachkollegen/innen von ZB MED bei unseren Bemühungen, die größte deutsche und europäische Medizin-Bibliothek mit allen ihren Services zu erhalten und

zeichnen Sie bitte die Petition

Öffnet externen Link im aktuellen Fenster„Keep ZB MED – gegen die Schließung von ZB MED“

--------------

UPDATE: Petition mit über 9600 Unterzeichnern am 03.05.16 geschlossen, aufbereitet und als Grundlage für ihre Sitzung (24.05.16) an die Mitglieder der GWK verschickt.

-----------------

Hintergrund:

Nach der jüngsten Evaluierung hat der Senat der Leibniz-Gemeinschaft am 18.03.2016 Bund und Ländern empfohlen, die ZB MED nicht weiter zu fördern.

Die am selben Tag von der ZB MED veröffentlichte Pressemitteilung “Schwarzer Tag für ZB MED und die deutsche lebenswissenschaftliche Forschung” hat unter Fachleuten ungläubiges Erstaunen und nachfolgend eine breite Welle des Protests ausgelöst. (Öffnet externen Link im aktuellen Fensterzur Meldung)  

Sehr verkürzt gesagt: Die Gutachter, die im Auftrag der Leibniz-Gemeinschaft die Begutachtung der ZB MED durchgeführt haben, bescheinigen ihr grundsätzlich gute bis sehr gute Arbeit, bemängeln aber das Fehlen eines “überzeugenden Forschungskonzeptes”. Auf der Grundlage dieses Gutachtens hat der Senat der Leibniz-Gemeinschaft Bund und Ländern empfohlen, die ZB MED künftig nicht weiter finanziell zu fördern.

Öffnet externen Link im aktuellen FensterPressemitteilung der Leibniz Gemeinschaft

Stellungnahme des Senats der Leibniz Gemeinschaft (pdf)

 

„ZB MED Leibniz-Informationszentrum Lebenswissenschaften in Köln“ ist vielen von Ihnen wahrscheinlich besser bekannt unter dem alten Namen „Deutsche Zentralbibliothek für Medizin“.

Alle in den Lebenswissenschaften Forschenden, ärztlich Tätigen, Studierenden und Lehrenden, profitieren direkt oder indirekt von dieser bisher weltweit größten Bibliothek in der Fächerkombination Medizin, Gesundheitswesen, Ernährungs-, Umwelt- und Agrarwissenschaften und deren Services.

Sei es, dass sie z.B. das Suchportal LIVIVO (Öffnet externen Link im aktuellen Fensterzum Portal) (früher: MEDPILOT) für ihre Recherchen nutzen, sei es, dass sie Open Access publizieren und lesen wollen – wie z.B. bei German Medical Science -, sei es, dass sie über die Medizinische Bibliothek der Charité oder direkt auf den exzellenten Dokumentlieferservice zugreifen.

Damit all dies erhalten bleibt, bitten wir Sie sehr herzlich, die oben genannte Petition mit zu zeichnen, wie es bisher bereits mehr als 9.000 Personen getan haben!

Ulf Paepcke

(Leiter der Med. Bibliothek)

Kontakt:

Die Petition wird nun aufbereitet und an die Mitglieder der GWK als Grundlage für ihre Sitzung am 24. Mai verschickt.



zurück zur Übersicht